Die perfekten 48 Stunden in Madrid

Plaza mayor MadridWir müssen raus! Es ist Herbst und es wird kalt und grau und ungemütlich. Gesagt getan, ein kleiner Tapetenwechsel in Form eines City-Trips übers Wochenende nach Madrid steht an. Doch was macht man, wenn man:

a)      Noch nie in Madrid war und
b)      Weniger als 48 Stunden zur Verfügung hat.

Damit wir das Ganze nicht in Stress (ganz böse) ausarten lassen, haben wir uns nach vorheriger Recherche für 4 Punkte entschieden:

  1. Teleferico – Die Seilbahn mit dem  genialen Blick auf Madrid und den Casa de Campo
  2. Mercado San Miguel – für den Foodie in uns
  3. Museo la Reina Sofia – moderne Kunst und vor allem Picassos Guernica
  4. Bernabeu Stadion –  für die fussballverrückte Hälfte

Geschafft haben wir  die ersten drei Punkte – dass wir das Stadion nicht gemacht haben, ist nicht schlimm – das heben wir uns für das nächste Mal auf. Das Tolle an Madrid, vieles geht zu Fuß und der Stadtrundgang ist in 2-3h im gemütlichen Tempo erledigt und ungeplante Sehenswürdigkeiten haken wir ganz nebenbei ab.Sabatini Gardens und Palast

Teleferico

Eine Fahrt dauert 11 Minuten und man hängt ca. 40 Meter über dem Boden –also nichts für Leute mit Höhenangst. Man kann Englisch als Guidesprache auswählen lassen, allerdings weiss man nie, ob der Gondel-Einweiser das auch für die richtige Gondel einstellt. Wir hatten 1 Treffer aus 2 Versuchen.

Mit der Gondel geht es zu einer “Bergstation” mit Restaurant und Terrasse mitten im riesigen grünen Herzen Madrids, dem Casa de Campo. Von hier aus kann man entweder zu Fuss durch den Park oder nach einem Kaffee in der Sonne per Return-Ticket zur Talstation zurück.

Kosten für das Ticket: 3,90 € Einzelticket, 5,60 € ReturnticketSeilbahn-Madrid

Mercado de San Miguel

Das neu restaurierte Marktgebäude mit allerlei Ständen voller pinchos (das sind die kleinen Mini-Baguettes), tapas (der Rest, der in den Schälchen kommt) und vor allem lecker und interessant aussehenden Meeresfrüchten. Zur Mittagszeit super voll aber ab 15 Uhr wird es leerer. Ideal für Foodies und Markt-Liebhaber.Sweets im mercado san miguel

Museo Reina Sofia

Hier trifft Kultur auf Geschichte. Das zweite große Kunstmuseum Madrids neben dem Prado. Eine Sammlung mit hauptsächlich spanischen Künstlern, allen voran Picasso und Dali mit dem besonderen Blickwinkel auf spanische Kunst in Zeiten des Krieges und der jüngeren spanischen Geschichte. Hauptstück ist Picassos Guernica, auf das wir uns besonders gefreut haben und entsprechend beeindruckt waren.

Das Museum ist wie alle Museen in Madrid Samstags ab 14:00 Uhr und am Sonntag kostenlos.Balkone in Madrid

Unser Fazit: Madrid ist perfekt für Kurztrips. Vor allem in der Nebensaison – so wie bei uns im Januar – haben wir uns die Stadt mit nur wenigen Touristen geteilt. Es gibt keine Schlangen zum Anstehen, die Restaurants und Bars haben freie Plätze. Das beste allerdings war das Wetter. Januar zum Beispiel ist sehr mild. Wir hatten mit 16 Grad und Sonnenschein am ersten Tag  bestes Frühlingswetter, während alle anderen daheim gebibbert haben.

Wie sieht Dein perfektes Wochenende in Madrid aus? Schreibe uns doch unten einen Kommentar!

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