Alternatives Karnevalsprogramm 2014 – Kölle Adieu!

Sparst Du Dir Rio de Janeiro für die Fußball-WM später im Jahr auf und ist Dir der Karneval in Köln und Düsseldorf zu schrill? Dann wirst Du vielleicht in unserer Liste für alternative Karnevalsziele abseits der typischen Hochburgen fündig.

Basel, Schweiz

Wer gesitteter und geordneter feiern will, sollte zur Fasnacht nach Basel. Ohne „t“, aber mit genauso viel Tamtam, geht dort am 10. März 2014 der größte Karneval der Schweiz los. Um 4 Uhr morgens – Du hast Dich nicht verlesen, die Zeit bleibt beständig wie ein Schweizer Uhrwerk – geht’s maskiert und kostümiert auf die Straßen zum Morgenstreich.

Die Feiern gehen auf die Alte Fasnacht aus dem 16. Jahrhundert zurück und im liebevollen Basler-Dytsch werden die 72 Stunden als „die drey scheenschte Dääg“ im Jahr bezeichnet. Die Umzüge in Basel zeichnen sich durch ihre Mischung aus Lebensfreude und Melancholie aus. Ohne Larve (Maske) und Musik geht aber auch hier nichts. Anfassen ist verboten, sowie das Mitmachen für alle Ausländer.

Barranquilla, Kolumbien

Eine Stadt, die zu feiern versteht. Vier Tage vor Aschermittwoch wird in Barranquilla eines der größten Faschingsfeste der Welt abgehalten. Das viertägige Programm (1. bis 4. März) ist vielfältig und beinhaltet alles, was das Jeckenherz höherschlagen lässt: Musikveranstaltungen, Festwagenumzüge, prunkvolle Maskenbälle, Partys für Groß und Klein sowie eine Schönheitsköniginwahl. Die Stadt mit ihren 1,4 Millionen Einwohnern hat es 2003 bereits in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes geschafft – dank des Karnevals.

Rijeka, Kroatien

Das kleine Städtchen hat im vergangenen Jahr zum 30. Mal Karneval gefeiert. Auch dieses Jahr heißt es wieder Ausnahmezustand für die knapp 130.000 Einwohner der Stadt an der Adria. Buche Deinen Aufenthalt am besten gegen Ende der Karnevalszeit (Schluss ist am 2. März), dann erlebt Ihr auch die berüchtigte Verbrennung der Pust. Symbolisch steht diese Puppe für alles Böse des letzten Jahres und wird vom Hafen der Stadt brennend hinaus aufs Meer geschickt.

Québec, Kanada

Eine warme Jacke sollte man für den Carnaval de Québec einpacken. Die eisigen Temperaturen (-5.3°C Durchschnittstemperatur) im Februar und März halten sowohl Bewohner als auch Besucher nicht vom Feiern ab.

Das Programm wird dementsprechend angepasst: Skifahren, Eisskulpturen und Schlittenfahrten stehen dieses Jahr vom 31. Januar bis zum 16. Februar auf der Tagesordnung. Jedes Jahr wird ein riesiges Eisschloss gebaut, das erstmals 1955 zu Ehren des Karnevalmaskottchens, Bonhomme, errichtet wurde. Seit jenem Datum findet der Karneval in Québec jährlich statt.

Ovar in der Nähe von Porto, Portugal

Wer es klein aber fein mag, sollte Karneval in dem knapp 16.000-Seelen-Dorf Ovar feiern, das etwa 35 Kilometer von Porto entfernt liegt. Das ganze Jahr über haben die Einwohner an ihren Kostümen, Festwagen und Dekorationen gearbeitet, um sie bei der abschließenden Umzugsparade (Desfile Grande Corso Carnavalesco) vorzuführen.

Dabei wird meistens ein Motto gewählt, das traditionell oder modern sein kann. Für so viel Hingabe muss man auch zahlen, Steh- und Sitzkarten können für 6 Euro beziehungsweise 11 Euro erstanden werden. Ein weiteres Muss ist die nächtliche Sambaparade von örtlichen Schulen, die dieses Jahr am 21. Februar abgehalten wird. Beginn ist 22 Uhr und Karten kosten 7,50 Euro.

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Danke an Michele Mariani, Derek Peterson, Noel Reynolds und monkeyvs.robot für die Bilder von Flickr.

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