Die besten Reiseblogs im November 2013

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Die Formel-1-Saison ist vorbei, Günther Jauch hat das Jahr (oder zumindest elf Zwölftel davon) in drei Stunden noch einmal Revue passieren lassen und – ach ja – der erste Advent ist war auch am Wochenende. All das sind sichere Hinweise darauf, dass dieses Jahr es nicht mehr lange machen wird. Wir hoffen, Du hast ein paar gute Erinnerungen gesammelt, aber bist nicht übermäßig traurig, ein Häkchen hinter 2013 zu machen. Immerhin sind wir alle, also die gesamte Menschheit, dieses Jahr zur Abwechslung nicht dem Untergang geweiht, was ja an sich schon mal eine gute Voraussetzung für das nächste Jahr ist. Erinnert sich überhaupt noch jemand an falsch interpretierte Maya-Kalender und andere Weltuntergangs-Prophezeiungen? Für uns ist das mittlerweile graue Vorzeit, so viel ist in diesem Jahr passiert. Auf ein Zwölftel davon, nämlich das vorletzte und ansonsten unter dem hübschen Namen „November“ bekannte, schauen wir an dieser Stelle zurück.

Falls Du zwischen Weihnachtsbäckerei, Einkaufsstress und Festtagsplanung ein paar Minuten Zeit hast, wirf einen Blick auf die Blogs und Artikel des Monats und den riesigen Haufen an Artikeln, die wir diesen Monat selbst veröffentlich haben. Letzteres könnte sich sogar zusätzlich lohnen, denn es gibt etwas zu gewinnen. Was und wie und überhaupt, erklären wir Dir hier.

Blog des Monats

Wir lachen gerne und wir haben gerne etwas zu lachen. Das ist nicht der einzige, aber einer der Gründe, weshalb Anekdotique im November unser Blog des Monats ist. Clemens schreibt seit Juli „journeytelling stories„, wie die Unterzeile seines Blogs verrät. Und manche davon sind solche Kleinode wie die Beobachtung des „iPad-Fotografen„, einer neuen Art von Tourist, die sich langsam in den Metropolen Europas ausbreitet und im tatsächlichen Sinn eine Art Brett vor dem Kopf hat. Mehr Liebe bringt er den wolligen Zeitgenossen auf der nördlichsten Insel Deutschlands entgegen, auch wenn seine Absicht anderes erahnen lässt: „Schafe schubsen auf Sylt„. (Schon die Überschrift ist preisverdächtig, finden wir.)

Aber Clemens schreibt auch ernsthaftere Geschichten auf. Zum Beispiel die, in der die Amis (vertreten durch die American Footballer der NFL) in London einfallen. „Ja, ich würde sogar soweit gehen, dass man nach diesen zwei Tagen aus London zurückkehrt wie von einem Wochenendtrip in die Vereinigten Staaten.“ Die armen Briten. Sehr schön geschrieben ist auch sein Portrait der israelischen Stadt Tel Aviv, die er als „Mischung aus orientalisch und westlich, aus großstädtisch und beschaulich, quirlig und entspannt, heiß und cool“ erlebt hat.

Die besten Artikel und Fotos

Nina hat sich verliebt, und zwar gleich in eine ganze Stadt. Die wunderschönen, irgendwie aus der Zeit gefallenen Fotos geben einen kleinen Eindruck, wieso. „Die Stadt verfügt über eine für mich großartige Mischung aus viktorianischen Gebäuden, klassischem Jugendstil und schäbig schönen Plattenbau“, schreibt sie auf Smaracuja. Ach so, über welche Stadt reden wie hier eigentlich? Das findest Du am besten selbst heraus: Ein Klick genügt!

Tobias von Kleine Weltreise war bei sich um die Ecke unterwegs und hat einen Blick in die Ruine vom Spreepark werfen können, einen seit 2002 verlassenen und mittlerweile ziemlich verfallenen Freizeitpark in Berlin. Die Geschichte des Parks mit seinem Besitzer, der sich nach der Insolvenz nach Peru abgesetzt hat, gestohlenen Fahrgeschäften und dem schaurig-verwitterten Eindruck, den der Park jetzt macht, ist fast filmreif.

„Wurzelbunker“ ist ein schönes Wort, eines dieser ursprünglich mal abwertend gemeinten, spöttischen Wörter, die heutzutage eher charmant und auf augenzwinkernde Weise bewundernd wirken. Das „Haus Hiltl“ in Zürich, das älteste vegetarische Restaurant der Welt, kann sich mit diesem Namen schmücken. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts hat sich in der vegetarischen Küche viel getan. Davon und vom ersten Salatbuffet Zürichs erzählt Cornelia auf Atterrata.

Tweet des Monats

Eine Umfrage hat ergeben, dass wir nicht genügend Katzenfotos in unserem Blog haben. Schön, dass Martin uns ein bisschen unter die Arme greift!

Neues von uns

Den besten Reiseblog des Monats haben wir weiter oben gekürt, aber wir hatten im November noch viele weitere Blogger bei uns vertreten, denn wir haben uns recht ausführlich bei den deutschsprachigen Reisebloggern umgehört, ihnen ein paar Fragen gestellt und glücklicherweise auch ein paar Antworten bekommen. Ziemlich gute sogar. Das Ergebnis sind eins, zwei, drei, vier Artikel hier auf unserem Blog, in denen die Bloggerinnen und Blogger über ihre Motivation, soziale Medien, das Geld verdienen und vieles mehr sprechen. Herausgekommen sind ein paar Tipps für angehende Reiseblogger, aber auch ein kleiner Überblick über eine rasant wachsende und lebhafte Szene. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben und viel Spaß beim Lesen!

Mit der drohend über uns hereinbrechenden Weihnachtszeit haben wir uns auch beschäftigt. In unserem Reiseführer findest Du einen Überblick zur Adventszeit in ein paar der beliebtesten Reiseziele. Mit dabei sind New York, London, Paris, Rom und Berlin. Falls Du Dich nicht entscheiden kannst, haben wir alles auch im Blog zusammengefasst. Und hast Du ein paar Skrupel, Dich kompromisslos in die Einkaufsschlacht zu werfen, stehst da aber insgeheim total drauf. Dann haben wir ein paar Argumentationshilfen. „Ist schon ok…sich ins Weihnachtsgetümmel zu stürzen“, meint unsere Kolumne.

Nicht zuletzt ging auch unsere Backpacker-Serie für Anfänger weiter. Wir waren mittlerweile unterwegs, und zwar im guten, alten Europa und mit unserer Gastautorin Daniela Konefke in Australien, wo gerade Sommer ist.

Danksagungen

An dieser Stelle vielen Dank an das NapPark @Khaosan in Bangkok, dessen stylische NapSpaces Carina von Pink Compass für ihre Serie über Frauenzimmer (wir meinen hier Hostelzimmer für Frauen und nicht die Ballade „Sabinchen war ein Frauenzimmer„) ausgetestet hat. Wie man an ihrem Blogpost sieht, war sie von der Unterkunft begeistert. Ein weiteres Dankeschön geht an das Green Tulip Guesthouse in Chiang Mai, in dem sich Carina ebenfalls für einige Tage sehr wohl gefühlt hat.

Damit verabschieden wir uns für das letzte Mal im alten Jahr und wünschen Dir ein fröhliches Fest, ein paar ruhige Tage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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