#HolaGringo – Backpacking in Bolivien, Partying in Argentinien

Gastbeitrag von Backpacker Steve

Backpacker Steve hat die Hälfte seiner 6-monatigen #HolaGringo Rundreise durch Südamerika hinter sich gebracht. Was hat er alles erlebt? Lest weiter und erfahrt, wie man in Buenos Aires Party macht und wie man seinen Geburtstag mit dem Fahrrad auf der Death Road feiern kann. Neugierig geworden? Hier gehts gleich zum Video.

Wo bin ich gewesen?

Wenn ich zurückblicke, bin ich ziemlich überrascht, da ich allein im Dezember vier verschiedene Länder bereist habe: am 2. Dezember habe ich die peruanische-bolivianische Grenze von Puno nach Copacabana überquert. Nach einigen Tagen auf der bolivianischen Seite am Titikakasee bin ich weiter nach La Paz und Uyuni. Im Ganzen habe ich zwei Wochen in Bolivien verbracht und bin dann nach Chile  – genauer gesagt, San Pedro Atacama.

Leider nur für 2 Tage, da ich vor 2 Jahren schon mal dort gewesen bin. Die guten Anbindungen waren der Grund für den kleinen Umweg: ich habe nur einen Tag gebraucht, um nach Salta zu kommen, wo ich mein erstes argentinisches Steak genießen durfte. Das Jahr habe ich in Buenos Aires abgeschlossen – die Tage, an denen ich vor 5Uhr morgens ins Bett kam, waren rar.

Höhepunkte?

Die Zeit in Bolivien war einfach fantastisch: die Death Road mit dem Fahrrad runter, sich von einem 70m hohen Wolkenkratzer abseilen und die 3-Tages Tour mit dem Jeep durch Uyuni waren atemberaubend schön. 


Obwohl La Paz und das Transportwesen in Bolivien generell eher chaotisch ist, war es gleichzeitig ein Erlebnis, das man mitnehmen muss, wenn man in Südamerika unterwegs ist. Außerdem kann man unweit von La Paz eine der aufregendsten Aktivitäten der Welt mitmachen.

Natürlich habe ich meiner Familie nicht erzählt, dass ich eine der weltweit gefährlichsten Straßen mit dem Fahrrad bezwingen werde, dazu noch an meinem Geburtstag. Aber da war ich: voller Begeisterung und Adrenalin.

Noch mehr beeindruckt, war ich von der 3-Tages Tour nach Uyuni: wir haben nicht nur den größten Salzsee der Welt gesehen, wir sind auch durch Geysire gesprungen, haben Flamingos in den Lagunen zugewunken und haben vor eigenartigen Felsformationen posiert.

Weihnachten weit ab von der Heimat & Partykultur in Buenos Aires

Es sollte mein erstes Weihnachten sein, das ich ohne meine Familie verbringen würde und ich war mir nicht sicher, ob ich es genießen würde. Deshalb beschloss ich ein paar Tage früher nach Buenos Aires zu reisen, um vor Ort zu entscheiden, wie ich den Weihnachtsabend verbringen würde.

Dank der Webseite Couchsurfing bin ich mit Sasha in Kontakt gekommen – eine im Ausland lebende Amerikanerin, die ein Abendessen in ihrer Wohnung organisiert hatte. Es stellte sich heraus, dass sie eine tolle Wohnung mit Dachterrasse hatte, wo sie ungefähr 30 Leute aus der ganzen Welt begrüßte. Jeder brachte etwas zum Essen und Trinken mit und wir hatten eine tolle Zeit.

Überraschenderweise gab es ein Feuerwerk zu Mitternacht, was anscheined Brauch in Buenos Aires ist. Wir nutzten die Gelegenheit, um mit Champagner anzustoßen und danach die Tanzfläche eines Clubs unsicher zu machen. Diese Nacht war das beste Weihnachtsgeschenk, was ich mir vorstellen konnte.

Natürlich hatte ich mich darauf eingestellt ein paar Mal in Buenos Aires auszugehen. Zum Schluss hatte ich gerademal 4 ruhige Abende von insgesamt 16, an denen ich vor 6 Uhr morgens ins Bett kam.

Ja meine Freunde, das ist das wahre Buenos Aires – die Stadt erwacht erst in der Nacht und die Partys sind intensiv. Das Gleiche traf auf Neujahr zu. Nach einer weiteren Party in einer Wohnung mit Dachterrasse gingen wir in die beliebte Gegend von „Palermo“, um mit hunderten von Menschen auf den Straßen in das neue Jahr zu tanzen.

Das beste Hostel?

Erneut habe ich in einigen tollen Hostels übernachtet – sogar in Bolivien finden sich einige tolle Unterkünfte. Bis auf das eine Hostel in Chile, hat jede Unterkunft Frühstück angeboten, was einen guten Start in den Tag garantierte. Nur das Wlan in Bolivien war teilweise schrecklich: da fühlte ich mich in die 90er Jahre zurückversetzt, als ich 10 Stunden brauchte um ein 2-minütiges Video hochzuladen.

Das Sabatico Hostel in Buenos Aires war bei weitem das beste Hostel diesen Monat. Die Angestellten waren super freundlich und hilfreich, es gab tolle Gemeinschaftsräume mit Hängematten, Tischkicker, Instrumenten und schnellem Wlan, leckere Barbecueabende und eines der besten Frühstücke mit Croissants (medialunas), Müsli, frischgepresstem Orangensaft, Brötchen, Butter, Marmelade, dulce de leche (süßes Milchkaramel), Rührei, Tee und Kaffee.

Während meines 2-wöchigen Aufenthaltes fühlte ich mich dort wie zuhause und obwohl es nicht optimal gelegen ist, kann ich es nur wärmstens empfehlen wenn ihr in Buenos Aires seid!

Zum “Nachschlafen”: Steves Hostels in Bolivien und Argentinien:
Laz Paz, Bolivien: Wild Rover Hostel
Copacabana, Bolivien: Utama Hostel
San Pedro, Chile: Hostel Rural
Salta, Argentinien: Hostel El Alcazar
Buenos Aires, Argentinien: Sabatico Travellers House

Quo vadis?

Währendessen genieße ich die Sonne und den Strand von Punta del Este in Uruguay bevor ich mich in den Süden aufmache, nach Ushuaia und Patagonien. Ich bin gespannt auf die nächsten Stationen auf meiner Reise, wo ich eventuell Pinguine treffen werde sowie Gletscher, blaue Lagunen und beeindruckende Gebirgszüge sehen werde.

Wenn Du nicht bis zum nächsten Gastbeitrag warten kannst, folge Steve auf seinen zahlreichen Social Media Seiten und erfahr als erster, wo er sich gerade rumtreibt:

Blog: Back-Packer.org
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Facebook: Back-Packer.org
YouTube (jetzt auch auf Deutsch): BackPackerDeutsch

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