Fragestunde: Wie werde ich Reiseblogger? (Teil 2)

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Wir haben uns bei den deutschsprachigen Reisebloggern umgehört und ihnen ein paar Fragen gestellt. Warum und worüber geschrieben wird, haben wir im ersten Teil beantwortet. Heute geht es in den Fragen drei bis sieben um die technische Seite des Blogs und das Schreiben selbst.

3. Was sollte ich beachten beim Design meines Blogs?

„Für mich muss das Design klar, strukturiert und einfach ’schön‘ anzusehen sein. Das Leserauge freut sich über absolute Klarheit und Übersichtlichkeit.“ -Jeanette / Follow Your Trolley

Dein Design sollte vor allem übersichtlich und gut zu bedienen sein, die vielbeschworene ‚Usability‘ ist hier King! Findet der Leser alles, was er wissen möchte? Sind alle Infos möglichst über einen Klick erreichbar? Mach das Design nicht zu unruhig, das nervt auf Dauer und lenkt von Deinen tollen Inhalten ab.“ -Inka / Blickgewinkelt

Das Blogdesign heutzutage sollte vor allem responsiv sein, sich also den verschiedenen Geräten (Desktop-Rechner, Tablet, Smartphone) anpassen. Nichts ist nerviger als Bilder, die nicht richtig angezeigt werden oder Text, der zur Seite hüpft. Die Inhalte, die ich auf meinem Blog veröffentliche, sollen schließlich auch gesehen werden.“ -Carolin Hinz / Esel unterwegs

„Ich finde, das Blogdesign ist ein wenig wie ein Kleidungsstück. Man muss sich erst mal selber damit wohlfühlen. Übersichtlich sollte es sein, so dass man einfach zu Menüpunkten und Artikeln navigieren kann und responsiv natürlich.“ -Marianna / Weltenbummler Mag

„Ich habe mich von Anfang an für einen professionellen Designer entschieden: Dieser hat gemäß meiner Reise-Leidenschaft meinen ersten, selbstgeschnitzten ‚Kreativ-Anhänger‘ als Vorlage für die Gestaltung meines personalisierten Designs gewählt und schön umgesetzt. Wenn ich den Blog zumindest semi-professionell aufsetze beziehungsweise betreibe, würde ich schon in ein professionelles, persönliches Design investieren.“ -Elena Paschinger / Creativelena

„Content is King: Auch die schönste Site wird nicht gerne gesehen, wenn der Inhalt nicht top ist. Gib dem Inhalt genug Platz, das Design sollte nicht ablenken. Usability: Wähle eine übersichtliche Navigation und beschrifte die Navigationstitel sinnvoll.“ -Simon / Umdieweltreise

„Es sollte zu Dir und deinen Themen passen. Ich mag es minimalistisch und aufgeräumt, so dass Logo und Reise- und Foodfotos wirken können. Ein responsives Design ist wichtig, so dass sich die Darstellung an das jeweilige Endgerät anpasst.“ -Anja / Travel on Toast

„Ich denke, Design ist überbewertet. Wichtiger als eine schöne Optik sind gute Inhalte, die den Leser ansprechen. Hinsichtlich des Designs achte ich vor allem darauf, dass die Struktur der Website einfach und nützlich ist. Ich möchte den Leser zu den besten Inhalten leiten.“ –Patrick / 101 Places

„Die Übersichtlichkeit ist das Wichtigste: Wenn ich die Infos, die mich interessieren, nicht in wenigen Klicks finde, besuche ich einfach eine andere Seite. Und dann ist da natürlich noch die Frage der Lesbarkeit. Heute gibt es zwar fast keine Seiten mehr mit hellrosa Handschrift auf hellblauem Hintergrund. Aber noch immer ist die Schrift häufig so klein, dass die Zeilen recht lang werden. Bei Printmedien heißt es, dass es für das Auge am angenehmsten ist, wenn es eine Zeile mit drei Sprüngen abtasten kann. Das ist bei etwa 35 bis 40 Zeichen pro Zeile der Fall. Das gilt wohl auch für Online-Texte.“ -Oliver / Weltreiseforum

„Für mich persönlich ist es wichtig, dass das Design nicht überladen wirkt. Außerdem sollte es zum jeweiligen Blogger und zur Ausrichtung seines Blogs passen. Möglichst unkompliziert zurechtfinden möchte ich mich auf einem Blog auch.“ -Jessica / Fernweh und so

„Das Design wird oft überbewertet, Du solltest daher nicht am Design hängenbleiben. Viele Blogger basteln zu lange am Design herum und vernachlässigen ihren Content. Verstehe mich aber nicht falsch: Es ist trotzdem ein wichtiges Element. Der Blog muss vor allem übersichtlich und logisch aufgebaut sein. Das Design inklusive Deines Logos sorgt für den Wiedererkennungswert des Blogs. Ein tolles Design macht am Ende allen mehr Spaß, den Lesern und dem Blogger selbst.“ -Tim / Earthcity

Wichtig ist es, dass man ein klares übersichtliches Design hat. Was ist das Ziel Deines Blogs? Soll er informieren? Dann reicht ein minimalistisches Theme. Wenn du aber etwas verkaufen willst und viel Platz brauchst, kann ein Magazin-Theme hilfreich sein. Wichtig ist, dass man eine Seite nicht zu voll stopft und auch nicht zu viele Farben benutzt. Man sollte sich – bevor man einen Blog aufbaut – drei Farben aussuchen, die harmonieren und diese dann regelmäßig benutzen.“ -Sebastian / Off The Path

4. Welches Wissen brauche ich und worauf sollte ich in Sachen Technik achten?

„Zunächst ist es wichtig sich selbst bewusst zu machen was der Fokus des eigenen Blogs sein soll. Eine Tagebuchvariante? Tipps für andere? Eine Ressource für eine bestimmte Destination? Fotos? Das Schöne am Blogging ist, dass eigentlich alles Wissenswerte im Internet kostenlos verfügbar ist. Für den Anfang empfehle ich Nicht-Informatikern, eine gehostete Blogvariante in Betracht zu ziehen. WordPress ist hierbei eine gute Wahl und zudem das gängigste Produkt am Markt.“ -Steve Hänisch / Back-packer.org

„Grundsätzlich kann jeder auf den gängigen Plattformen ein Blog aufsetzen, durch die vielen vorgegebenen Themes, also Designvorlagen, ist das erst mal ganz einfach. Wenn Du anfängst, die Themes anzupassen, benötigst Du sicher ab und an mal Hilfe, aber die findest Du im Netz und in vielen Foren oder in Facebook-Gruppen. Wenn Du Dein Blog aufgesetzt hast, schau auch mal, wie es sich auf einem kleinen Monitor, bei anderer Auflösung, auf dem iPad und auf dem Smartphone bedienen lässt. Ein üblicher Fehler ist zum Beispiel, das Layout zu breit zu machen, dann ’schwabbelt‘ der Content hin und her, das heißt, man muss scrollen, um den linken und rechten Rand zu sehen. Und schon bist du Deine ersten Leser wieder los.“ -Inka / Blickgewinkelt

„Der Einstieg ist heute auch ohne viel technisches Verständnis spielend einfach. Die gängige Blog-Software wie WordPress oder Blogspot zu bedienen ist relativ einfach und schnell erlernt. Anfänger sollten allerdings nicht alle Möglichkeiten und technischen Spielereien, die diese Programme bieten, nutzen. Ein gutes Blog zeichnet sich durch Schlichtheit aus. Mit zu vielen Elementen auf der Seite schreckt man potenzielle Leser eher ab.“ -Thomas / Breitengrad66

„Mir hat meine Erfahrung in den Bereichen Journalismus, PR und Social Media sehr geholfen. Vor dem Start habe ich ein Konzept erstellt: Wen möchte ich mit welchen Themen erreichen und wie mache ich Leser auf mich aufmerksam.“ -Anja / Travel on Toast

„Eigentlich braucht man überhaupt kein Wissen. Vor meiner Reise stand ich mit der Technik weitestgehend auf Kriegsfuß und hatte keinen Plan, wie man eine Website betreibt. Ein Profi im Web-Development muss man also ganz sicher nicht sein. Innerhalb von wenigen Wochen, liest man sich in die Thematik ganz easy selber ein und mit WordPress schafft es wirklich jeder Laie, einen Blog auf die Beine zu stellen. Ein wenig Wissen im Grafikdesign kann helfen, den Blog auf einen gewissen Designstandard zu heben. Ich sehe zum Teil fantastische Blogs, hinter denen fast immer ehemalige Graphikdesigner stehen.“ -Dennis / Lookin for Jonny

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5. Worauf sollte ich beim Fotografieren achten?

„Ich denke, das kommt auf die Ausrichtung des Blogs an. Ich selbst fotografiere sehr viel mit dem iPhone und verändere die Bilder mittels Apps, mache Collagen und baue Schriftzüge ein. Ich mag künstlerische, verspielte Effekte, die einfach inspirieren. Ach ja: Erspare es Dir und deinen Lesern, den Eiffelturm, Big Ben oder den Turm von Pisa im üblichen Sinne zu fotografieren. Das gab’s schon auf zig Postkarten in besserer Perspektive. Konzentriere dich lieber auf andere Besonderheiten, die vielleicht noch keiner kennt.“ -Jeanette / Follow Your Trolley

Beherrsch Deine Kamera, völlig egal, wie teuer sie ist. Die beste Kamera ist die, die man dabei hat. Mach Fotos, die Dir selbst gefallen, dann gefallen sie auch anderen. Lerne gerne dazu.“ -Inka / Blickgewinkelt

„Fotos müssen zeigen, wie man die Welt sieht.“ -Susanne und Dirk / push:RESET

„Da bei mir Bilder und Videos einen großen Stellenwert einnehmen, ist mir besonders die sorgsame Entwicklung und Nachbearbeitung sehr wichtig. Schließlich sind meine Reiseberichte jahrelang über Google auffindbar und können somit über die Qualität der Fotos jede Sekunde einen Unentschlossenen zum Verreisen motivieren. Hierfür investiere ich auch gerne ein paar Stunden am Abend oder verplane ein Wochenende zur Produktion eines Videos. Bei meinen Reisen achte ich darauf, dass meine Partnerin Conny immer mit an Bord ist. Gerade bei Filmaufnahmen mit Moderationen ist eine zweite Person an der Filmkamera unumgänglich.“ -Phil / Killerwal

„Am besten auf Postkartenmotive verzichten. Mit Standardansichten von bekannten Sehenswürdigkeiten und kitschigen Sonnenuntergängen kann man niemanden mehr vom Hocker reißen. Besser nach kreativen, neuen Motiven suchen. Das können Szenen aus der voll besetzten U-Bahn, spielende Kinder im Park oder Straßenkünstler in der Fußgängerzone sein. Überhaupt bringen Fotos mit Menschen viel Lebendigkeit ins Blog.“ -Thomas / Breitengrad66

„Das lässt sich so allgemein schlecht sagen, aber ich bemühe mich genau keine Postkarten zu fotografieren, sondern das Besondere des Ortes oder der Situation einzufangen. Farben sind mir wichtig, und ein strenger formaler Aufbau ebenso. Als Grafikerin habe ich vermutlich einen anderen Blick auf Bilder als andere Reisende.“ -Gabriele / Soiblossom

„Zu Beginn meiner Bloggerzeit habe ich viel zu wenige Bilder gemacht und hatte dann später beim Schreiben nicht die passenden Fotos – mittlerweile knipse ich munter drauf los. Superwichtig ist der goldene Schnitt. Den bekommt man notfalls auch noch beim Nachbearbeiten hin und er macht jedes Bild interessanter!“ -Timo / Bruder Leichtfuß

„Mit den heutigen Smartphones kann man wirklich gute Bilder machen. Wichtiger als Technik wird da schon eher der persönliche Einsatz. Für ein gutes Motiv stehe ich auch schon einmal früh auf oder werfe mich zu Boden. Ein Perspektivwechsel bringt manchmal Erstaunliches zum Vorschein.“ -Carolin / Esel unterwegs

Auf eine gute, ungewöhnlich Perspektive. Spannungsgeladene Bildausschnitte. Momentaufnahmen. Nahaufnahmen. Details. Ungewöhnliches. Mit der Zeit entsteht eine perfekte Symbiose zwischen Fotograf und Kamera, wenn man Leidenschaft und Liebe für dieses Medium entwickelt.“ -Elena / Creativelena

Es gibt unzählige Tipps, die alle falsch und richtig sind. Zusammengefasst: Versuche mit Deinem Bild eine Geschichte zu erzählen, lass den Betrachter träumen.“ -Simon / Umdieweltreise

„Es macht Sinn, sich einen Reportage-Stil anzueignen, das heißt, nicht nur schöne Dinge, Menschen und Landschaften zu fotografieren, sondern auch die Bestandteile der Reise, über die man berichten möchte (Hotel, Zimmer, Schilder, Hinweise, Spezialitäten und so weiter). Hilfreich ist zudem, sich mit den Kamera-Einstellungen für geringe Lichtverhältnisse zu befassen, damit man auch am Abend, in Räumen und bei schlechtem Wetter brauchbare Fotos machen kann.“ -Ute / Bravebird

Die Fotos sollten scharf sein und zum Artikel passen.“ -Jessica / Fernweh und so

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6. Wie teile ich mir die Zeit zum Schreiben und Reisen am besten ein?

Denke während Deiner Reise über eine Story, den roten Faden und Satzstrukturen nach. Nach der Reise solltest Du die Erlebnisse auf sich wirken lassen und im Anschluss in die Tasten hauen. Sperr Dich bei längeren Reisen einen Tag im Einzelzimmer eines Hotels ein, um alles zu verarbeiten und aufzuschreiben. Hab immer ein Notizbuch bei Dir!“ -Stefan / Kaffeeersatz

„Zeit hat man leider immer viel zu wenig. Wenn ich unterwegs bin, mache ich mir immer Notizen, damit hinterher nichts vergessen wird. Entweder entsteht daraus bereits abends ein Blogpost oder ich warte, bis die Reise vorbei ist. Zu Hause angekommen führt dann mein erster Weg zum PC, an dem direkt das Blog gefüttert wird.“ -Thomas / Breitengrad66

Ich schreibe, wenn ich reise. Ich reise, wenn ich schreibe. Das geht Hand in Hand und ich kenne es als freiberufliche Journalistin und somit ortsunabhängige Arbeiterin nicht anders. Das kann oft belastend sein, weil ich – so wie jetzt – erst am Tagesende (es ist gerade 23 Uhr hier in Indien geworden) zum wirklichen Arbeiten, also dem Schreiben und Mails Beantworten komme, aber so ist das nun mal. Ich möchte es nicht mehr anders – gegen die Office-Jobs habe ich mich vor einigen Jahren schon entschieden.“ -Doris / littlemissitchyfeet

„Ich schreibe gern in den frühen Abendstunden. Das fällt mir gegenwärtig schwer, da hier auf Bali die Sonnenuntergänge zu schön sind, um sie zu verpassen. Aber generell liegt meine ‚Schreibzeit‘ so zwischen 18 und 21 Uhr. Gut schreiben kann ich auch auf Flughäfen, in Zügen oder Flugzeugen oder manchmal sogar im Taxi oder Bus.“ -Tim / Earthcity

„Zu Hause: Sozusagen als Freizeit-Blogger schreibe ich jeden Abend ein bis zwei Stunden und veröffentliche durchschnittlich alle drei Tage einen Artikel. Auf Reisen: Erst treffe ich eine Foto-Auswahl des Reisetages und verfasse dazu dann den passenden Text, meist früh morgens oder spät abends. Manchmal ist es sinnvoll, mehrere Tage zusammenzufassen.“ -Ute Kranz / Bravebird

„Das ist sehr individuell. Ich persönlich schreibe erst nach dem Reisen, mache mir aber auf der Reise immer wieder Notizen und nutze Social Media.“ -Jessica / Fernweh und so

„Dafür habe ich kein bestimmtes Schema. Meist ist es so, dass ich nach meinen Reisen ganz klassisch zu Hause am Schreibtisch arbeite. Zudem nutze ich des Öfteren Wartezeiten am Flughafen zum Tippen. Gerne hocke ich mich auch mal in ein Hamburger Café oder verfasse einen Artikel an der Elbe. Diese Freiheit schätze ich sehr.“ -Martina / Talk Around The World

„Leider beschränken sich Reisen auf Schulferien. Da ich aber vermehrt über das Zusammentreffen verschiedener Kulturen im eigenen Umfeld berichte, kann ich das gut in meinen Arbeitsalltag einbinden. Ich schreibe nicht regelmäßig, sondern dann, wenn ich etwas zu sagen habe. Und dann juckt es mich so stark, dass ich mir die Zeit dafür nehme.“ -Nadine / Hudson family

Eine gute Frage! Inzwischen habe ich meine Arbeitsweise geändert und schreibe auch schon während der Reise, im Zug, Flugzeug oder Hotel, weil mir die Zeit sonst fehlt. Ich ordne mein Material vor Ort nach Themen und notiere möglichst viele Momentaufnahmen, damit später lebendige Geschichten daraus werden.“ -Elke / MeerBlog

„Familie, Job, Haushalt, Reisen und Bloggen? Manchmal ist es echt schwer, das alles unter einen Hut zu bekommen. Aber da ich das Reisen und Bloggen liebe, setze ich Prioritäten und verzichte auf andere Dinge wie zum Beispiel Fernsehen. Reisen mit Kindern empfinde ich eigentlich als relativ problemlos. Meine Kids sind gerne unterwegs und freuen sich immer auf neue Abenteuer. Lediglich die Schulferien rauben uns planungs- und geldtechnisch den letzten Nerv.“ -Nadine / Planet Hibbel

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7. Wie bleibst Du motiviert, um weiterzuschreiben?

Das ist ein innerer Drang, ich kann gar nicht anders. Kaum reise ich irgendwo hin, möchte ich sofort alles in Worte und Bilder fassen. Und selbst wenn meinen Blog kein einziger Mensch lesen würde, dann ist es für mich das allerbeste Reisearchiv, falls ich mich an einen Ort, ein Café oder ein Hotel mal nicht mehr erinnern kann.“ -Jeanette / Follow Your Trolley

„Der Grund, weswegen ich über meine Reisen blogge, ist meine Begeisterung für das Erleben von fremden Kulturen, das Kennenlernen neuer Länder sowie die Jagd nach erschwinglichen Urlaubsreisen, um Urlaubs-Muffel davon zu überzeugen, wie schön diese Welt ist und wie günstig sie bereist werden kann. Diese Leidenschaft ist seit nunmehr fast sieben Jahren ungebrochen und wird mich sicher noch auf viele weitere Kontinente führen. Da ich ebenfalls ein großer Optimist bin, hoffe ich durch meine Reisen für ein wenig mehr Toleranz auf dieser Welt sorgen zu können.“ -Phil / Killerwal

Nicht nur vorm Laptop hocken, sondern reisen, erleben, riskieren und lernen. Die eigene Hemmschwelle überwinden. Dann kommt die Motivation von ganz allein. Wer erlebt, will schreiben.“ -Stefan / Kaffeeersatz

Wenn ab und an eine positive Rückmeldung, eine Nachricht von einem Leser oder einer Leserin hereinflattert oder mir jemand sagt, dass ihn meine Beiträge motivieren und inspirieren, das gibt Kraft! Und wenn ich ein gutes Projekt, das ich bewundere und unterstütze, durch meine Geschichten promoten kann, dann bin ich Feuer und Flamme. Oder wenn durch meine Posts zwei Parteien zusammenfinden und ich sie vernetzen konnte, dann macht mich das wirklich glücklich. Das liebe ich nämlich über alles!“ -Doris / littlemissitchyfeet

„Es hilft, sich in einer Gemeinschaft zu befinden. Da zieht man sich schon mal gegenseitig aus dem einen oder anderen Motivationsloch. Aber alleine zu sehen, wie die eigene Arbeit und das stetige dranbleiben durch steigende Besucherzahlen oder Kommentare und Nachrichten von Lesern belohnt wird, ist meist genug Motivation!“ -Carina / Pink Compass

Das Schreiben ist für mich weit mehr, als ‚auftragsmäßig‘ über Reiseziele zu berichten. Es ist für mich wie eine Art Therapie: Ich schreibe, um etwas loszuwerden, etwas entstehen zu lassen. Es ist eine Kunst für mich, mit der Sprache zu experimentieren – Deutsch wie Englisch, da ich zweisprachig schreibe. Es ist wie Musik, manche hören Noten und können sie via Instrument zu Papier bringen, ich male, lese, fotografiere und schreibe gerne. Eine gewisse Leidenschaft beziehungsweise Bereitschaft für das Schreiben an sich sollte man für das Bloggen also auf jeden Fall mitbringen!“ -Elena / Creativelena

Die größte Motivation stellt für mich die Resonanz meiner Leser dar: Tolle Kommentare, Lob und wachsende Besucherzahlen bestätigen mich darin, meine Leidenschaft für das Reisen weiterhin mit anderen Reise-Begeisterten im Internet zu teilen.“ -Ute / Bravebird

„Der Schreib-Blues trifft wohl jeden von uns. Wenn ich merke, dass er  mich auch erwischen will, nehme ich mir eine Auszeit. Oder ich schreibe  über etwas, was mir schon lange unter den Nägeln brennt. Dann kommt der  ‚Rest‘ von ganz allein.“ -Janett / Teilzeitreisender

Es ist für mich schwierig, nicht zu schreiben, weil das meine Lieblingskommunikation ist. Immer wieder erhalte ich sehr liebe E-Mails und Kommentare von Lesern, die mir dafür danken, dass ich einen kleinen Teil ihrer Leben verändert habe und ihnen Hoffnung geben konnte.“ -Nadine / Hudson family

Das war der zweite Teil! Den ersten kannst Du hier nachlesen und beim nächsten Mal beantworten die Bloggerinnen und Blogger Fragen zu Social Media, Sponsoren und Vernetzung.

Vielen Dank an JD Hancock, auggie tolosa, ralphunden und qisur für die Fotos von Flickr.

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