Reisen mit Kindern – Tipps und Tricks von PlanetHibbel

Auch um die Welt reisende Backpacker kommen irgendwann in die Jahre, bekommen mitunter Kinder und werden erstmal (zwangsweise) sesshaft. Eltern müssen für eine gewisse Zeit auf manche Dinge verzichten. Aber halt auch nicht auf alles. Wenn es um das Thema Reisen geht, bin ich rigoros und ja, vielleicht auch ein bisschen egoistisch.

Ich habe zwei gesunde, neugierige Kinder. Warum also sollte ich mit Ihnen nicht, durch für Kinder ungefährliche Länder, reisen? Natürlich schleppe ich sie nicht durch Krisengebiete oder an Orte, die ein hohes Krankheitsrisiko haben. Aber nur weil ich Kinder habe, bin ich ja nicht dazu verdonnert nur noch pauschal nach Mallorca oder ins Ferienhaus auf Wangerooge zu reisen.

Reisen mit Kindern

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kinder meist viel unkomplizierter sind als die Eltern. Wie oft habe ich schon Sätze gehört wie „das würden wir uns nicht trauen“ oder „das wäre uns zu anstrengend“. Reisen ist natürlich Typsache. Wir waren schon vor unseren Kindern eher die Entdecker, als die Strandabhänger.

Und genauso ziehen wir unsere Reisen auch weiter durch. Nur halt jetzt mit einem Klein- und einem Vorschulkind im Schlepptau.

Nach Thailand mit den Kindern

Unterwegs mit den Kleinen

Zwei Monate Elternzeit in Thailand mit einem 6 Monate alten Baby und einem 4-jährigen? Nichts leichter als das. Denn Thailand ist das Kinderland schlechthin. Und solange man nicht durch den Dschungel trekken will, muss man abseits der üblich empfohlenen Impfungen für Kinder, auch nichts weiter beachten. Moskito- und Sonnenschutz sind natürlich Pflicht.

Aber hier gibt es mittlerweile auch schon einige Produkte für die ganz Kleinen. Milch und Gläschen sind in den Touristengebieten zu bekommen. Ich würde hier jedoch eher dazu raten Produkte von zuhause mitzunehmen. Oder einfach selber zu kochen. Da wir meist in Appartements mit Küche gewohnt haben, habe ich einen Pürierstab mitgenommen und Obst und Gemüse auf den einheimischen Märkten gekauft und verwertet.

Road Trips mit den Kids

Glückliche Mutter in den USA

Roadtrip durch die Südstaaten der USA? Auch das geht, wenn man sich auf slow travel einstellt und die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder nicht aus den Augen verliert. Lange Fahrten lieber strecken, vielleicht eine Übernachtung einplanen und immer wieder Stopps einbauen, wo es was zu sehen und erleben gibt. Auf langen Fahrten auch mal ein Auge zudrücken wenn es um Süßigkeiten oder mobile Unterhaltung geht. Unser iPad samt kindertauglicher Apps oder auch mal kurzer Filmchen war hier die beste Investition seit Langem. Stadt und Kultur mit Kindern

Abenteuer für die Kleinen

Städte und Kultur? Auch das geht, wenn man sich auf Augenhöhe der Kinder begibt. In New York haben wir immer wieder auch Kinderorte wie z.B. den riesigen ToysRUs am TimesSquare angesteuert. In Berlin gibt es fantastische Spielplätze, an denen man immer wieder mal einen Stop einlegen kann. Und in Italien haben die Städte ja eh was von Freilichtmuseen. Ein Walk durch die Höhlenstadt Matera oder durch die Trullistadt Alberobello, war auch für die Kleinen ein echtes Abenteuer. New York mit Kind und Kegel

Wechselnde Unterkünfte finden meine Kinder meist hochspannend und alles wird erstmal genauestens inspiziert. Meistens wohnen wir der Bequemlichkeit halber in Häusern oder Appartements. Hostels sind auf  kurzen Städtetrips aber auch eine gute Alternative zu herkömmlichen, teuren Hotels und bieten oft  auch Familienzimmer.

Und ja, lange Flüge sind anstrengend. Aber ist man erst mal angekommen, ist so eine Reise auch nicht mühsamer als wäre man nach Spanien geflogen. Und den Jetlag haben meine Kinder meist schneller weggesteckt als wir Großen.

Ehrlich gesagt sind es meist die mitreisenden Menschen die uns Familien das Reiseleben schwer machen. Dumme Sprüche, genervte Blicke oder Kritik warum wir unseren Kindern sowas antun.

Aber waren wir nicht alle mal klein und sind nicht die Reise- und Urlaubserlebnisse mit unseren Eltern meist die schönsten Erinnerungen die wir an unsere Kindheit haben?

 

Frau Hibbel aka Nadine, Ex-Weltreisende und Australien-Umrunderin, lebt nach einigen Wanderjahren quer um den Erdball nun ganz gesittet mit Freund und zwei kleinen Jungs auf einem ehemaligen Bauernhöfchen im Rheinland. Schleppt ihre Familie aber immer noch gerne durch die Weltgeschichte und bloggt darüber und noch viel mehr auf www.planethibbel.blogspot.de.

Danke an Nadine für alle Bilder.

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