Street Food weltweit – Blogger essen sich um die Welt

Wir lieben Essen! Eine der schönsten Dinge auf Reisen sind die viele verschiedenen Gerichte, die man kennenlernen und probieren darf. Street Food (Essen, das in kleinen Straßenständen zubereitet wird) ist lecker und günstig und deshalb ideal für hungrige Weltenbummler. Außerdem sind die Gerichte meistens sehr typisch für das jeweilige Reiseland und perfekt für „auf die Hand“.

Wir haben Reise- und Food-Blogger nach ihren ganz persönlichen Street Food Erlebnisse gefragt und schicken Dich auf eine kulinarische Reise um die Welt. Außerdem gibt das deutsche HostelBooker Team Street Food Tipps .

Galette, Paris

Galette „La Végétarian Antipast“ mit Tomatensauce, Champignons, Auberginen, gegrillte Zwiebel, Käse. Galette ist die pikante Variante von den allseits bekannten Crêpes. Ich habe die Galette in der Crêperie „Le Carrousel“ in der Nähe vom Sacre Coeur gegessen.– Empfohlen von Doris von Genusskochen – ein privater Blog mit schnellen und einfachen Rezepten, das ganze getoppt mit Themen und Situationen aus meinem Leben.

Skåning – Stockholm

„Mein Streetfood stammt aus der wundervollen Hauptstadt Schwedens, Stockholm.

In Schweden ist Fisch im Allgemeinen extrem verbreitet und teilweise gibt es Arten die in Deutschland fast nicht erhältlich sind. Eine dieser Arten ist der Strömming, oder zu Deutsch Strömling. Hierbei handelt es sich um eine etwas kleinere Hering-Art, die in der Ostsee zu finden ist und deswegen auch „Baltic Herring“ genannt wird. In Stockholm, auf dem Södermalmstorg, unweit der Ubahn-Station Slussen steht ein Imbisswagen namens „Nystekt Strömming“. Hier gibt es gebratenen Strömling in verschiendenen Variationen zu kaufen.

Mein bisheriger Favorit ist die Variante „Skåning“. Gebratener Strömming auf einer Scheibe Roggenbrot, mit Senfsauce, roten Zwiebeln und etwas Dill. Schmeckt fantastisch und ist für Stockholmer Verhältnisse recht erschwinglich.“ – Empfohlen von Björn von Studentenfutter – das  Koch-Tagebuch eines Maschinenbau-Studenten

Pho Suppe, Vietnam

„In Vietnam kommen alle möglichen Tiere in den Kochtopf. Die beiden Exemplare im Fenster des Straßenimbiss sind noch harmlos. Die Esskultur in Vietnam ist für europäische Reisende etwas gewöhnungsbedürftig – nicht nur wegen des  eigenartigen Anblicks von Fleisch. Die Einheimischen essen auf meist auf winzigen Plastikstühlchen an der Straßenecke. Das Natioalgericht ist Pho, eine Rinder- oder Hühnersuppe mit Fleisch, Nudeln und frischen Gewürzen. Das war auch unser Streetfood-Favorit in Vietnam.“  – Empfohlen von Simone Deitmer und Christoph Lempertz vom Interkulturellen Tagebuch, auf dem Reisende, Experts und Ausgewanderte von ihren interkulturellen Erfahrungen im Ausland berichten

Currywurst, Berlin

„Wer mit der Berliner U-Bahn (Linie 2) vom Alexanderplatz in Richtung Pankow fährt und an der dritten Haltestelle (Eberswalder Straße), einem Hochbahnhof, aus- oder umsteigt, steht mitten im angesagten Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg. Hier gibt es so manches zu entdecken, unter anderem sollte man sich ein paar Minuten Zeit nehmen um bei „Konnopkes“ Imbiss eine echte Berliner Currywurst zu verdrücken. Konnopkes gibt es schon seit 1930, also bereits seit über 80 Jahren,trotzdem sind die Würste immer frisch“ – Empfohlen von Aus meinem Kochtopf

Mofo gasy, Madagaskar

“ Bei unserer Reise durch Madagaskar gab es zum Frühstück immer nur Baguette, in den Varianten ganz frisch über gummig bis hin zu getoastet. Es liegt also nahe, dass wir von dieser Art von Frühstück schnell genug hatten und so waren die sogenannten Mofo gasy (übersetzt heisst das ungefähr „Brot der Strasse“), die man an jeder Strassenecke kaufen kann eine willkommene Abwechslung. Diese kleinen Reisküchlein werden aus Reismehl, Wasser, Zucker und etwas Hefe zubereitet, manchmals auch noch mit Kokosraspel oder Honig. Diese Masse wird dann in Gusspfannen zu Küchlein gebraten und anschliessend zu Kaffee oder Tee gegessen.– Empfohlen von Marina von Chocolat bleu– dem Blog für alle, die Süßes lieben

Döner, Berlin

„In Berlin gibt es viele leckere Döner-Imbiss. Aber wir essen bei Döneria-Cafe Bistro. Heute waren wir dort. Essen ist gut und preiswert, plus die Leuten sind nett!“ – Empfohlen von Nesrin von Nesrins Küche, ein Kochblog rund um türkische Küche.

Tofu-Hotdog, New York

„Es gibt Hot Dogs, wie es sich für New York gehört. Da ich aber Vegetarier bin und Gotham Vegetarier freundlich, gibt es keinen klassischen Hot Dog, sondern einen Tofu Dog. Das Rezept dazu und ein paar Infos mehr findest du hier bei uns im Blog – Empfohlen von Jim & George von No Kitchen For Old Men

American Pancakes, Berlin

„Leckere Pancakes mit Ahornsirup und Butter von Café Zuckerfee in Berlin“ – Empfohlen von Anne von GutenTag, einem Blog über Fotografie, Reisen und Städtetrips, DIYs, Musik und Konzerte und natürlich Backen und Kochen.

Frozen Yoghurt, Brighton

„Im Lick in Brighton, England, gibt es den besten Frozen Joghurt überhaupt. Der FroJo hat es mir sofort angetan und ich habe nirgends mehr so einen leckeren gegessen. In Brighton war er leicht säuerlich, hier in Deutschland ist er leider immer sehr süß gewesen. Als ich dieses Jahr mit einer Freundin vier Tage in Brighton im Urlaub war, haben wir uns zweimal eine Portion geholt, so lecker ist er.“ – Empfohlen von Jessica von Fernweh und so, ein Blog übers Reisen in jeder Form (nah, fern, gedanklich).

Possumunkki, Helsinki

„Wörtlich übersetzt trägt das Gebäck den Namen „Schweinchenmönch“.  Das Wort „Munkki“ heißt auf Finnisch Mönch, doch in Finnland bezeichnet man auch Siedegebäck als Mönche. So wird zum Beispiel aus einem Berliner oder Krapfen der „Berliininmunkki“, also der Berliner Mönch. Die Finnen trinken mit Vorliebe Kaffee, damit dies nicht zu eintönig wird essen sie gern etwas Gebäck dazu, deshalb bekommt man an jeder Ecke Kaffee und ein Auswahl an verschiedener Teilchen. Besonders im Sommer werden an vielen Ecken kleine Stände oder Wagen aufgestellt wo man Kaffee und süße Backwaren bekommt und die zu einer kleinen Pause einladen.“ – Empfoheln von Lara-Elain von dreaming today, einem Blog über Finnland, wo sie seit 5 Jahren lebt.

Mini-Cupcake, New York

„So klein, so rettend! November 2010 in New York. Ein CupCake rettet meinen Gemütszustand. Der Zucker schießt durchs Blut und lässt mich den Regen, die versperrten Museen, die ins Wasser gefallenen Pläne vergessen. Danke, CupCake, ich werde dich nie vergessen!“ – Empfohlen von Doris  von littlemissitchyfeet.com, einem Blog ums Reisen im Innen und Außen

Empanada, Chile

„Die chilenische Empanada ist DER Snack für Rucksackreisende in Chile: lecker, an jeder Ecke zu bekommen, landestypisch, sättigend und vor allem sehr günstig (umgerechnet unter 1€). Die „originale“ Empanada chilena ist eine Teigtasche gefüllt mit Fleisch, Zwiebeln, Rosinen, Ei und einer Olive-manchmal mit, manchmal ohne Kern (das kann mitunter sehr überraschend sein). Während meiner Reise durch Chile habe ich mich fast ausschließlich davon ernährt und so einige teurere Restaurantbesuche gespart. “ – Empfohlen von Steve von Back-Packer.org, ein englischsprachiger VideoReiseblog  bei dem günstiges Reisen im Fokus steht.

Dulce de Leche Brownie, Buenos Aires

Bei dieser „Köstlichkeit handelt es sich um ein Dulce de Leche Brownie mit Meringen. Wie der Name schon sagt, besteht dieses Gericht aus der inoffiziellen Nachspeise der Argentinier, Dulce de Leche, einer Creme aus Milch und Zucker, dem Brownie, der wiederrum aus Schokolade besteht und den Meringen, die eigentlich fast nur Zucker sind. Wer diese Nachspeise ganz isst, hat sich ein Jahresabo beim Zahnarzt verdient. Das es aber unglaublich gut schmeckt, muss ich hoffentlich nicht erwähnen.Finden könnt ihr es in Buenos Aires im Einkaufszentrum Galerias Pacifico und müsst es nur schaffen an den ganzen anderen Fressständen vorbei zu kommen ohne euren Bauch vollzuschlagen. „Empfohlen von Hallo Welt , dem Reiseblog von Christina über die ganz normalen Verrücktheiten, Sehenswürdigkeiten und Abenteuer weltweit

Eis, Bielefeld

„Ein ganz klassisches „Streetfood“: Eis. Geht immer – besonders natürlich im Sommer – und überall. Aber nicht immer ist es richtig lecker. Ich esse mein Eis hier in Bielefeld fast nur noch bei „Giovanni L. – GELATO DE LUXE“ am alten Markt. Hier kostet eine Kugel zwar zwischen 1 und 1,50€, aber es lohnt sich wirklich. So leckeres Eis findet man höchstens in Italien selbst.“ – Empfohlen von Björn von Herzfutter, leidenschaftlicher Hobbykoch/ – bäcker und Genießer

Pad Thai, Thailand

„Phat Thai ist ein traditionelles Nudelgericht der thailändischen Küche. Das Foto entstand auf unserer 2monatigen Reise durch Thailand Anfang 2012 in einem Restaurant am Relax Beach, Koh Lanta, Thailand.“ – Empfohlen von Nadine aka Frau Hibbel von Planet Hibbel, einem Blog über den ganz alltäglichen Wahnsinn als Mama von zwei kleinen Jungs und meiner großen Leidenschaft, dem Reisen.

Erdbeertörtchen, Kopenhagen

„Ob Paris oder Kopenhagen – ich liebe Erdbeertörtchen. In Paris habe ich sie vor zwei Jahren in einer kleinen Patisserie entdeckt, in Kopenhagen hat uns im letzten Jahr ein stylischer Bäcker in der Innenstadt zum Erdbeeren schlemmen eingeladen. Dazu gehört natürlich ein leckerer Milchkaffee und danach kann man frisch gestärkt weiter die Stadt erkunden.“ – Empfohlen von Daniela vom Lady-Blog, ein Stil-Blog rund um klassische Mode, Kunst und Kultur

Bildquellen: Mit Ausnahme des Empanada Bildes liegen alle Bildrechte bei den jeweiligen Blogs.

Street Food Tipps von HostelBookers

Pho Suppe

Mein bestes Streetfood-Erlebnis bisher hatte ich in Thailand. Es war eine ganz einfache aber super leckere Nudelsuppe, die ich an einer der mobilen Suppenküchen erstanden habe. Ich hatte eine riesige Schale, nein eher Schüssel voll mit leckerer Brühe, Nudeln, Hühnchen und Gemüse. Für mich war es das richtige Essen im richtigen Moment.Außerdem bin ich ein riesiger Fan von Pho-Suppen aller Art und freue mich schon auf meinen Vietnamtrip und die vielen leckeren Süppchen die ich auslöffeln werde. – Empfohlen von  Monika, Marketing Managerin
Foto: purplbutrfly

Burrito

Seitdem ich nach London gezogen bin, ist mein Lieblings-Streetfood mit Abstand der Burrito. Den gibt es hier an fast jeder Ecke und ich gönne ihn mir grob 1x die Woche fürs Mittagessen. Mein liebste Variante ist mit Rinderfleisch und extra Guacamole. Unglaublich lecker und würzig, sättigend und schnell gekauft. Falls es euch irgentwann mal nach London verschlägt, empfehle ich euch die Kette Chilango, die es unter anderem in der Nähe der St. Pauls Katedrale gibt – perfekter Zwischenstop beim Sightseeing. – Kathrin, PPC Expertin

Coburger Bratwurst

Als Fan der Bratwurst dachte ich mir, dass dieses Kleinod deutscher Grillkunst hier nicht fehlen darf. Die Coburger Bratwurst ist nämlich, anders als ihre berühmte Schwester aus Nürnberg, über Kieferzapfen gebraten und hat daher eine besonders leckere rauchige Note. Gegessen wird sie mit Senf in einem halben Brötchen (oder wie man in Bayern sagt, in einer halben Semmel) und am besten direkt von einem Stand auf dem Coburger Marktplatz. In Coburg (das liegt übrigens in Oberfranken) war ich leider schon lange nicht mehr. – Charlotte, SEO Expertin
Foto: healthserviceglasses

Crêpes

Ich bin ein absoluter Fan von Süßem und liebe Crêpes – sie sind günstig und einfach mit einer Hand zu essen. Plus: Man muss sich nicht um tropfenden Ketschup sorgen machen. Die wohl besten Crêpes gibt im Breizh Café in Paris – wo sonst! Hier in London gibt es leider nicht so viele Crêpe Stände wie in Good Old Germany – deshalb freu ich mich immer besonders auf die Weihnachtszeit. Dann kann ich mich nämlich auf den Weihnachtsmärkten vollstopfen. – Gotje, Redakteurin
Foto: snowpea&bokchoi

Danke an Palindrome6996 für das Titelbild.

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