Die schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland

Groβ oder lieber klein und gemütlich? Traditionell oder lieber modern? Weihnachtsmärkte gibt es in Deutschland wie Sand am Meer. Sie gehören bei uns einfach zur Weihnachtszeit dazu und sind jedes Jahr wieder einen Besuch wert. Die meisten öffnen ihre Tore gegen Ende November, oftmals genau am ersten Advent.

Der Brauch der Weihnachtsmärkte ist über 600 Jahre alt. Ursprünglich sollten die Märkte die Menschen zum Winterbeginn nur mit Waren versorgen, aber im Laufe der Zeit wurde daraus eine vorweihnachtliche Tradition. Vom Nürnberger Christkindlmarkt bis hin zum Hamburger Weihnachtsmarkt haben alle einige Sachen gemein: Glühwein, Lebkuchen, gebrannte Mandeln und die besten Bratwürste überhaupt.

Dresdner Striezelmarkt

Der Striezelmarkt ist seit 1434 eine feste Institution in Dresden und damit auch der älteste Weihnachtsmarkt in Deutschland. Er findet auf dem Altmarkt in Dresden statt und zieht jedes Jahr ganze 2,5 Millionen Besucher an. Damit ist er neben dem Nürnberger Christkindlmarkt einer der bedeutendsten Weihnachtsmärkte.

Seinen ungewöhnlichen Namen hat der Striezelmarkt übrigens vom Dresdener Christstollen, der auch Strutzel oder Striezel genannt wird. Absolutes Highlight ist hier der Samstag vor dem 2. Advent. Dann wird das Dresdener Stollenfest gefeiert, für das ein Riesenstollen gebacken wird. Der Riesenstollen wird in einem Festumzug durch die barocke Altstadt zum Striezelmarkt gezogen und vom „königlichen Hofbäckermeister“ und dem Dresdner Stollenmädchen angeschnitten und verteilt.

Wann? 27. November – 24.Dezember 2014

Hamburger Weihnachtsmarkt

Im hohen Norden gehören die Weihnachtsmärkte in Hamburg mit Sicherheit zu den schönsten. In der Innenstadt alleine befinden sich sieben verschiedenen. Der Historische Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus ist genau das richtige für alle, die Tradition lieben. Der Markt findet auf dem imposanten Rathaus-Platz statt, wo etwa 150 Buden Platz finden.

Neben vorweihnachtlichen Spezialitäten und Kunsthandwerken gibt es hier auch Fahrgeschäfte für die Kleinen. Ein Oldtimerkarussell aus den zwanziger Jahren ist besonders beliebt. Jeden Tag um 16, 18 und 20 Uhr schwebt der fliegende Weihnachtsmann mit seinem Schlitten über den Markt und lässt Kinderherzen höher schlagen.

An den Samstagen vor den vier Adventen findet in Hamburg eine Weihnachtsparade mit Wichteln, Engeln und Rentieren statt. Dann zieht die Parade einmal um 13 und einmal um 17 Uhr durch die Mönckebergstraβe bis zum Jungfernsteig. Start ist die Ecke bei Galeria Kaufhof und Saturn.

Wer in der Vorweihnachtszeit in Hamburg ist, sollte den Hamburger Winterdom nicht verpassen!

Wann? 24. November bis 23. Dezember 2014

Weihnachtsmarkt in Berlin

In unserer schönen Hauptstadt gibt es natürlich unzählige Weihnachtsmärkte, aber einer ist besonders schön. Der WeihnachstZauber Gendarmenmarkt ist die S-Klasse unter den Berliner Weihnachtsmärkten. Er findet natürlich auf dem gleichnamigen Platz in Berlin statt, beleuchtet von 1.000 Metern Lichterketten. Für das Bühnenprogramm musst Du 1€ Eintritt bezahlen, aber das lässt sich ja noch verkraften.

Dafür wird einem hier aber auch jede Menge geboten: alte und neue Handwerkskunst, kulinarische Leckereien, Shows und Animationen. Handwerker aus aller Welt präsentieren in groβen (und warmen!) Zelten ihre Arbeiten vor, während Jongleure, Akrobaten, Chöre und so weiter. für ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm sorgen. Hier wird einem garantiert nicht langweilig! Heiβe Maronen, gebrannte Mandeln und Glühwein gibt’s natürlich auch.

Wann? 25. November – 31. Dezember 2014

Nürnberger Christkindlesmarkt

Der  Nürnberger Christkindlesmarkt ist einer der berühmtesten und ältesten Märkte in ganz Deutschland. – Ein echter Klassiker unter den Weihnachtsmärkten! Er findet jedes Jahr auf dem Nürnberger Hauptmarkt im Herzen der Stadt statt. Das Nürnberger Christkind eröffnet den Weihnachtsmarkt um 17:30 Uhr am Freitag vor dem ersten Advent von der Empore der Frauenkirche.

Es gibt hier knapp 200 Holzbuden, die Glühwein, Nürnberger Rostbratwürste, Lebkuchen, Christbaumschmuck, Kerzen Spielzeug und vieles mehr verkaufen. Die Nürnberger Zwetschgenmännle (kleine Figuren aus getrockneten Pflaumen) sind ein lustiges Mitbringsel. Die Buden sind alle mit roten und weiβen Stoffen dekoriert, was dem „Christkindlmarkt„, wie er manchmal auch genannt wird, den Spitznamen „Städtlein aus Holz und Tuch“ gab.

Wann? 28. November – 24. Dezember 2014

Kölner Weihnachtsmarkt

Die sechs verschiedenen Weihnachtsmärkte sind bei den Besuchern besonders beliebt. Der Weihnachtsmarkt am Kölner Dom ist seinen 160 geschmückten Buden von allen der gröβte. In den Buden gibt es hochwertiges Blechspielzeug, Kuscheltiere, kunstvollen Weitnachtsschmuck, Dom-Spekulatius und und und.

In der Mitte vom Marktplatz steht übrigens der gröβte Tannenbaum im Rheinland. Neben dem 25m hohen Baum gibt es auch eine Bühne auf der klassische Weihnachtslieder aber auch andere Musik gesungen wird. Neben traditionellen Weihnachtsleckereien gibt es hier auch Gerichte aus der ganzen Welt. Ausländische Touristen aus England und den Benelux-Ländern kommen hier auch gerne hin.

Wann? 24. November – 23. Dezember 2014

Danke an Thragor 2, Jeremy Burgin und Veit Schagow für die Bilder von Flickr.

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